65 Mio. Euro-Investitionspaket für nachhaltige Stadtentwicklung

(19.07.2017). Die Immobiliengesellschaft der Stadt Innsbruck (IIG) blickt dank der ausgezeichneten Arbeit der insgesamt 129 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. Mit dem neuen Kletterzentrum am ehemaligen WUB-Areal hat die IIG im April einen nächsten Meilenstein für die Landeshauptstadt Innsbruck fertiggestellt und übergeben. Die neue Vorzeigearena mit rund 600 verschiedenen Routen ist 2018 auch Austragungsort der Kletter-Weltmeisterschaften.  

„Die IIG ist mit ihren 6.000 Mietwohnungen und den Neubauprojekten nicht nur ein wichtiger Träger der Innsbrucker Wohnungsoffensive. Mit ihren jährlichen Investitionspaketen für den Ausbau der städtischen Infrastruktur trägt die IIG maßgeblich zur hohen Lebensqualität in unserer Landeshauptstadt bei“, freut sich Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Geschäftsführer Franz Danler ergänzt: „Wir konnten das gesamte Bauvolumen mit 65 Mio. Euro auf ein neuerliches Allzeit-Hoch steigern. Davon flossen 42 Mio. Euro in den Neubau von Wohn- und Kommunaleinrichtungen. 23 Mio. Euro wurden für die Sanierung und laufende Instandhaltung aufgewendet.“  

Zahlreiche Leuchtturmprojekte
Das neue Wohn- und Pflegeheim in Pradl mit 120 Betten wird ebenfalls heuer fertiggestellt. Die Kosten für die Neuerrichtung belaufen sich auf 18 Millionen Euro. Für die Errichtung einer neuen Tennis- und Beachvolleyball-Anlage in der Wiesengasse ist kürzlich der Spatenstich erfolgt. Der Neubau steht in Zusammenhang mit der Bebauung des Campagne-Areals. Durch die Übersiedelung der bestehenden Tennisanlage in der Radetzkystraße an den neuen Standort kann 2018 mit der ersten Baustufe am Campagne-Areal mit 300 Wohnungen begonnen werden.  

Die Bauarbeiten bei den Wohnprojekten in der Defreggerstraße (18 neue Wohnungen plus Tiefgarage) und Amras (26 neue Wohnungen plus Tiefgarage) laufen unterdessen im Plan und sollen bis Herbst 2017 abgeschlossen sein. Auch die Fertigstellung der neuen Remise im Auftrag der Innsbrucker Verkehrsbetriebe ist für Ende 2017 geplant. Das Haus der Musik als aktuell größtes Bauprojekt der IIG soll 2018 übergeben werden.     

Fertiggestellt hat die IIG im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 die Erweiterung des Fußballplatzes Reichenau, das Stadtteilzentrum und das betreute Wohnen in der Liebeneggstraße/Leopoldstraße sowie das Projekt Roseggerstraße 25. Neben den zahlreichen Neubauten ist die Erhaltung des städtischen Liegenschaftsvermögens eine weitere, zentrale Aufgabe der IIG. Die NMS Hötting West wurde für die Polytechnische Schule adaptiert, die Volksschule Angergasse sowie die Wohnanlage Sillblock I generalsaniert. Zur erleichterten Nutzung vor allem für ältere Personen und Familien wurden zudem bei älteren Wohngebäuden neue Lifte errichtet.  

2016 stand auch im Zeichen wichtiger Ankäufe. So der Erwerb der Räume für die neue Stadtbücherei in der Amraserstraße ebenso der Kauf des Erdgeschosses samt Wohnung und Kinderkrippe am Prämonstratenserweg 5. Mit dem Stift Wilten konnte im Zusammenhang mit der Entwicklung des Campagne-Areals ein wichtiges Grundstück getauscht werden. Die IIG lobte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr mehrere Architekturwettbewerbe aus: für den Wohnbau Amraserstraße 26, das Wohn- und Geschäftsgebäude Widumplatz Igls, das Footballzentrum Innsbruck und den Masterplan samt Wohnanlage Kranewitterstraße betreffend Eichhof.  

Mieter stehen im Mittelpunkt
Die IIG verwaltet insgesamt rund 6.000 Mietwohnungen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf den Dialog und die Kommunikation gelegt. Danler: „Bauen ist für uns kein Selbstzweck. Wir wollen die Mieterinnen und Mieter bei unseren Projekten einbinden und die Kommunikation untereinander stärken. Über 80 Prozent der Befragten zeigten sich laut jüngster Umfrage ‚sehr zufrieden‘ bzw. ‚zufrieden‘ mit der Arbeit der IIG.“

(Platzer Media OG/19.07.2017)