O-Dorf: Über 1.700 Wohnungen auf Fernwärme umgestellt

(20.09.2017). Die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) hat pünktlich zum Start der neuen Heizperiode über 1.700 Wohnungen sowie die Neue Mittelschule im O-Dorf auf umweltfreundliche Fernwärme umgestellt. Diese wird über die gemeinsame Fernwärmeleitung von IKB und TIGAS bezogen. Insgesamt wurden 21 Gebäude umgerüstet. Die IIG investierte rund eine Million Euro.    

„Die IIG ist ein städtischer Vorreiter bei der Umstellung auf erneuerbare Energieträger. Sukzessive werden die Bestandsgebäude auf erneuerbare Energie wie Wärmepumpen, Pelletsanlagen, Fernwärme und Photovoltaik sowie Solarthermie umgestellt“, betont Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.  

1.200 Tonnen CO2-Ersparnis
IIG-Geschäftsführer Franz Danler ergänzt: „Alleine durch die Umrüstung im O-Dorf können wir über eine Heizperiode rund 500.000 m³ Erdgas ersetzen. Das entspricht einer CO2-Einsparung von ca. 1.200 Tonnen pro Jahr. Zusätzlich rechnen wir mit 10 Prozent geringeren Heizkosten, das entspricht rund 75.000 Euro pro Jahr.“ Die betroffenen Gebäude liegen im Geviert An-der-Lan-Straße, Kajetan-Sweth-Straße, Kugelfangweg und Schützenstraße.  

Die Energie der regionalen FW-Schiene Wattens -Innsbruck kommt aus unterschiedlichen Wärmequellen der Region. Industrielle Abwärme, Wärme aus bestehenden Heizwerken und Wärme aus Biomasseheizwerken. Das bestehende Heizhaus im O-Dorf steht künftig der TIGAS als Back-Up für die Fernwärmeversorgung zur Verfügung.

(Platzermedia/20.09.2017)

Offizielle Inbetriebnahme der neuen Fernwärmeversorgung für das O-Dorf (von links): TIGAS-Geschäftsführer Philipp Hiltpolt, IKB-Vorstandsdirektor Helmuth Müller, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, IIG-Geschäftsführer Franz Danler und Wohnbaustadtrat Andreas Wanker. (Foto: IIG/Oss)