IIG-Bilanz 2025: Rund 69 Millionen Euro für Innsbrucks Zukunft

2025 stellte die IIG mehrere bedeutende Projekte fertig. © Stadt Innsbruck/M. Freinhofer
| Die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) blickt auf ein intensives und erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit einem Bauvolumen von 68,9 Millionen Euro setzte die IIG zahlreiche Bauprojekte um. Davon entfielen 27,9 Millionen Euro auf Neubauten, 25,9 Millionen Euro auf Sanierung und Instandhaltung, 8,8 Millionen Euro auf Wohnungssanierungen sowie 6,3 Millionen Euro auf das Bauvolumen der Innsbrucker Immobilien Service GmbH (IISG).
Die Bilanz zeigt: Innsbrucks städtische Unternehmen können modernes Wirtschaften, soziale und ökologische Verantwortung sowie die Rolle als attraktiver Arbeitgeber erfolgreich miteinander verbinden. Bei den Projekten der IIG stehen die Bedürfnisse der Bürger:innen an erster Stelle. Nicht der Profit, sondern das Gemeinwohl zählt. Zugleich wirkten die Investitionen als starkes Konjunkturpaket für die Region: Über 90 Prozent der Aufträge gingen an regionale Lieferanten. Auch 2026 setzt sich diese Entwicklung fort. Mit zahlreichen laufenden und neu gestarteten Bauvorhaben investiert die IIG weiterhin umfassend in die Zukunft der Stadt. Neue Wohnungen und soziale Einrichtungen übergeben Ein besonderes soziales Projekt wurde im Dezember 2025 am Domanigweg 3/3a übergeben. Nach der Generalsanierung und Aufstockung des Gebäudes fanden dort der Verein lilawohnt sowie die Tiroler Kinder- und Jugend GmbH neue Räumlichkeiten. Frauen, Kinder und Jugendliche in Krisensituationen erhalten hier Beratung, Schutz und vorübergehenden Wohnraum. „Solche Projekte zeigen, dass Immobilienentwicklung weit mehr bedeutet als Bauen und Sanieren. Es geht darum, Räume zu schaffen, die Menschen in entscheidenden Lebenssituationen Sicherheit, Halt und Perspektive geben“, unterstreicht IIG-Geschäftsführer Franz Danler. Leistbares Wohnen bleibt zentrale Aufgabe „Leistbarer Wohnraum entsteht nicht zufällig. Er braucht aktive Bodenpolitik, langfristige Planung, konsequente Sanierung, Förderung, nachhaltige Bauweisen und eine gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung. Nicht der Profit, sondern das Gemeinwohl zählt. Unser Ziel ist es, hochwertigen und leistbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig die Kosten für die Menschen möglichst stabil zu halten“, erklärt IIG-Geschäftsführer Franz Danler. 2025 konnten insgesamt rund 500 Wohneinheiten an Mieter:innen übergeben werden. Dazu zählen sowohl neu geschaffene Wohnungen als auch umfassend renovierte Bestandswohnungen, die vor ihrer Neuvergabe modernisiert wurden. Neben dieser laufenden Arbeit am Bestand treibt die IIG mehrere große Wohnbauprojekte voran: Im Schlachthofblock im Saggen entsteht ein generationsübergreifendes Stadtquartier mit insgesamt 292 Wohnungen. In der Reichenau schafft das Projekt „Junges Wohnen Sandwirt am Inn“ leistbaren Wohnraum für rund 600 junge Menschen. Am Eichhof in Pradl entstehen in der dritten Baustufe weitere 50 geförderte Mietwohnungen. Ausführliche Informationen zu diesen Projekten finden sich im Projektüberblick am Ende der Aussendung. Investitionen in Bildung, Sport und öffentliche Infrastruktur „Jeder Euro, der sinnvoll in Wohnraum, Schulen, Kindergärten, soziale Einrichtungen, Sportanlagen oder nachhaltige Energieversorgung fließt, kommt mehrfach zurück: als Lebensqualität für die Menschen, als Auftrag für Betriebe, als Sicherung von Arbeitsplätzen und als Beitrag zu einer zukunftsfähigen Stadt“, so Bürgermeister Johannes Anzengruber. Nachhaltigkeit und Energie als Zukunftsauftrag Die direkten Scope-1-Emissionen – also direkte Treibhausgasemissionen aus fossilen Energiequellen innerhalb des Unternehmens – wurden gegenüber 2021 um fast 18 Prozent reduziert. Die hohen Gebäudestandards wurden 2025 mehrfach ausgezeichnet: Die Wohnanlage Am Bichl III sowie das Gästehaus GreenINN in der Karmelitergasse erhielten klimaaktiv Gold. Die Wohnanlage Wiesengasse 19b wurde mit klimaaktiv Silber ausgezeichnet. Räume für Begegnung, Kultur und Gemeinschaft Wirtschaftlich solide aufgestellt Positive Bilanz und klarer Blick nach vorne „Wir bauen, sanieren und entwickeln nicht für uns selbst, sondern für Innsbruck. Unsere Projekte sollen den Menschen dienen, den Bestand zukunftsfit machen und die Stadt langfristig stärken. Nicht kurzfristige Gewinne stehen im Mittelpunkt, sondern ein verantwortungsvoller Umgang mit den Aufgaben, die für Innsbruck wichtig sind. Die Bilanz 2025 ist daher nicht nur ein Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr, sondern auch ein klares Signal: Die IIG übernimmt Verantwortung – jeden Tag“, so Geschäftsführer Franz Danler. Projekte im Überblick Schlachthofblock: Neues Quartier für alle Generationen Junges Wohnen Sandwirt am Inn Eichhof: Weitere 50 geförderte Mietwohnungen Neue ASKÖ-Sportanlage in der Reichenau Bildungscampus Arzl |
