IIG gibt bei klimafreundlicher Mobilität Gas

Neue E-Autos für städtische Beteiligung  

(01.10.2020) Die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) verstärkt ihre Bemühungen im Bereich klimafreundliche Mobilität. Unternehmensintern wurde dafür nun ein Mobilitätskonzept erstellt. „Öffentliche Unternehmen haben eine besondere Vorbildwirkung, um die vom Verkehr ausgehende, negative Klima- und Umweltentwicklung zu stoppen. Das hat die IIG erkannt und mit dem neuen, nachhaltigen Mobilitätskonzept einen Weg eingeschlagen, der auch für andere städtische Beteiligungen zur Nachahmung empfohlen ist“, lobt Bürgermeister Georg Willi.  

26-mal um die Erde
Basis für das Mobilitätskonzept war eine interne Erhebung, wonach die MitarbeiterInnen für Arbeitswege und Dienstfahrten jährlich rund eine Million Kilometer zurücklegen. Das entspricht einer Strecke von 26-mal rund um die Erde. Für IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler bedeutet das Zeit zum Handeln: „Wir verfolgen mit dem Mobilitätskonzept zwei Ziele: einerseits gefahrene Kilometer einzusparen und andererseits die nicht vermeidbare Mobilität umweltfreundlicher zu gestalten.“  

E-Autos, Öffi-Tickets, Fahrradabstellplätze
Viele Maßnahmen wurden bereits umgesetzt: Seit Februar gibt es geförderte „Job-Tickets“, mit denen die MitarbeiterInnen sowohl Dienst- und Arbeitswege als auch private Fahrten unkompliziert und kostengünstig mit Öffis tätigen können. Als Anreiz, aufs Rad zu steigen, wurden beim IIG-Firmengelände in der Roßaugasse neue, komfortable Radabstellplätze sowie Dusch- und Umkleidemöglichkeiten errichtet.   Ein weiteres Kernstück für den Ausbau der klimaschonenden Mobilität ist laut IIG-Nachhaltigkeitsbeauftragter Leandra Jänicke, MSc die Bereitstellung eines wetterflexiblen Fahrzeugpools: Seit Anfang September stehen den MitarbeiterInnen zwei E-Bikes und vier neue E-Autos der Marke „Smart“ zur Verfügung. Die Fahrzeuge dürfen abends und am Wochenende auch privat genutzt werden. Möglich macht das ein „Corporate-Car-Sharing-Konzept“. Weitere E-Autos sind beim Handwerksbetrieb der IIG im Einsatz. Der Strom für die hauseigene Ladestation stammt von der Photovoltaik-Anlage am Dach, die noch heuer um eine zweite erweitert wird.  

„Unterm Strich geht es darum, in ein klimaschonendes Angebot zu investieren, gewohnte Mobilitätsroutinen aufzubrechen und so auch unsere Kundinnen und Kunden sowie Partnerinnen und Partner zum Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu motivieren“, sind sich Danler und Jänicke einig.

(IKM/01.10.2020)

Bürgermeister Georg Willi (r.), IIG-Geschäftsführer Franz Danler und IIG-Nachhaltigkeitsbeauftragte Leandra Jänicke sind von den neuen “Smart EQ forfour” sichtlich begeistert. © M.Freinhofer