Neuer Wohnraum im Blocksaggen

Schlüsselübergabe für 15 Wohnungen durch die IIG in der Gutenbergstraße

(15.12.2020) Im Juli 2019 entschloss sich die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) beim Wohngebäude in der Gutenbergstraße 2, 4 und 6 im Bereich Blocksaggen zur Schaffung von zusätzlichen Wohnungen und dabei das Bestandsgebäude zu sanieren. Heuer im Dezember wurden die Baumaßnahmen abgeschlossen und insgesamt 15 Wohneinheiten an die neuen MieterInnen übergeben. Die Kosten für die Aufstockung beliefen sich auf ca. 2,6 Millionen netto. Die Gesamtbaukosten für die Bestandssanierung, inkl. der sicherheitstechnischen Maßnahmen betrugen ca. 3,1 Millionen netto. Die Zuteilung der 15 Wohnungen erfolgte durch das Wohnungsservice der Stadt Innsbruck.  

Im Jahr 2017 fand ein geladener Architekturwettbewerb statt und das Projekt der Architekten „Giner – Wucherer“ aus Innsbruck zum Siegerprojekt gewählt. Bei der zweigeschossigen Aufstockung wurden zehn 2-Zimmerwohnungen und fünf 4-Zimmerwohnungen mit Terrassen bzw. südseitigen Balkonen errichtet. Hofseitig ist der Zugang zu den Wohnungen über drei neue Aufzugstürme barrierefrei möglich.   

„Diese Erweiterung bedeutet einen weiteren wichtigen Schritt für leistbares Wohnen und die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum in Innsbruck. Ich freue mich, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in der Gutenbergstraße ein neues Zuhause gefunden haben und noch vor den Weihnachtsfeiertagen einziehen können“, sagt Bürgermeister Georg Willi.  

„Durch die Aufstockung um zwei Geschoße entstanden in der Gutenbergstraße 15 hochwertige Wohnungen, allesamt in Passivhausbauweise. Zudem wurden die Bestandsgebäude generalsaniert. Eine Liftanlage mit neu errichteten Balkonen, thermische Sanierung sowie sicherheitstechnische Maßnahmen, wie beispielsweise neue Wohnungseingangstüren oder zusätzliche Handläufe, führen zu einer deutlichen Aufwertung für die Mieterinnen und Mieter“, betont IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.  

Großinstandsetzung
Neben der Baustelle für die Aufstockung des Wohngebäudes nutzte die IIG Synergien: Gleichzeitig wurde nämlich die komplette Gebäudehülle thermisch saniert. Sowohl straßen- als auch hofseitig sind die Fassaden wärmegedämmt und alle Tür- und Fensterelemente jetzt auf dem neuesten Stand. Die 25 Bestandswohnungen erhielten hofseitig zeitgemäße Balkone. Durch die drei Aufzugstürme und die anschließenden Balkone sind sowohl eine barrierefreie Erschließung der neuen Wohnungen als auch aller Bestandswohnungen über neue Balkontüren gegeben. Die bestehenden Loggien wurden durch verglaste Fenster- und Türelemente geschlossen.  

Mehr Sicherheit und Komfort
Darüber hinaus wurden die bestehenden Abstellräume im Kellergeschoss saniert. Zudem errichtete die Innsbrucker Immobiliengesellschaft neue Kellertrennwände und brachte an der Kellerdeckenunterschicht eine Wärmedämmung an. Die bestehenden Stiegenhäuser wurden brandschutztechnisch verstärkt und mit einer Fluchtwegbeleuchtung sowie einer Brandmeldeanlage ausgestattet. Zusätzliche Handläufe wurden montiert und bestehende Geländer sicherheitstechnisch adaptiert. Sämtliche Wohnungseingangstüren wurden ersetzt und durch selbstschließende und rauchdichte Türelemente ausgetauscht. Dadurch wird ein erhöhter Schall-, Wärme-, Brand- und Einbruchschutz erzielt.  

Am Dach erbaute die IIG eine Photovoltaikanlage und stellte bei den straßenseitigen Bestandserkern die Fassadenmalerei wieder her. Die hofseitigen drei Aufzugstürme in Sichtbeton werden außerdem mit Rankgewächsen begrünt.

(IKM/15.12.2020)

Groß war die Freude bei Familie Omor: Bürgermeister Georg Willi (r.), IIG-Geschäftsführer Franz Danler (l.), Thomas Eliskases (IIG, Hausverwalter, 2. v. l.) übergaben gemeinsam den BewohnerInnen den Wohnungsschlüssel für ihr neues Zuhause. © M. Freinhofer