Beginn der Arbeiten zur Vorplatzgestaltung Haus der Musik Innsbruck

Beginn der Arbeiten zur Vorplatzgestaltung Haus der Musik Innsbruck

Start der dreimonatigen Bautätigkeit in der Kalenderwoche 24  

(04.06.2018) Der Gestaltungsentwurf für den Vorplatz der derzeit größten Kulturbaustelle Westösterreichs – dem Haus der Musik Innsbruck – beruht auf der Grundidee, ein multifunktionales Raumangebot zu schaffen. Voraussichtlich am Montag, 11. Juni, starten die Baumaßnahmen dafür. Die Arbeiten für die Vorflächen um das neue Gebäude am Rennweg dauern rund drei Monate und werden vor Beginn der UCI Straßenrad WM 2018 im September abgeschlossen.

Der Vorplatz wird auch weiterhin maßgeblich vom Leopoldbrunnen und den drei bestehenden Naturdenkmalen – einer Blutbuche, einer Säuleneiche und einer Schwarzkiefer – geprägt sein. Dieser Baumbestand wird durch abgestimmte Neupflanzungen ergänzt, an der Seite des Rennweges mit zwei groß wachsenden Gleditschien und an der Seite der Universitätsstraße mit sieben Bäumen (Gleditschien und Ahornbäume). Der Leopoldbrunnen wird derzeit, in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt und dem Innsbrucker Gestaltungsbeirat, an einem neuen Standort wieder aufgestellt. Nach einer umfassenden Sanierung wird er bald in neuem Glanz erstrahlen.

Verkehrsführung bleibt bestehen
Bis auf die Verlegung von neuer Leitungsinfrastruktur entlang der Hofburg und am Vorplatz des Landestheaters finden die Baumaßnahmen im Jahr 2018 nahezu ausschließlich innerhalb des derzeit bestehenden Baufeldes des Haus der Musik statt. Während der gesamten Bauzeit bleibt die Verkehrsführung über den Rennweg und die Universitätsstraße wie heute bestehend aufrecht.

Hand in Hand mit der Vorplatzgestaltung geht im Juni auch die Besiedelung der neuen Kulturstätte. Neben dem An- und Abtransport von Baumaterialien bzw. Baugeräten ist deshalb gelegentlich mit erhöhtem Anlieferverkehr für die Gebäudeausstattung zu rechnen.  

Ein Vorplatz mit vielen Funktionen
Die im Juni beginnende Vorplatzgestaltung ist Teil eines Gesamtkonzeptes mit dem Ziel, den gesamten Straßenraum von der Universitätsstraße ab dem Karl-Rahner-Platz und den Rennweg bis zum Congress als Begegnungszone zu gestalten. Der innerstädtische Platz soll zukünftig nicht nur die Funktionen der Bewegung, der Begegnung und des Aufenthaltes bedienen, sondern auch Potential für unterschiedliche Veranstaltungen bieten. Den notwendigen Spielraum für die vorgesehene Platzgestaltung schafft verkehrstechnisch eine Begegnungszone. Die heute noch bestehenden Niveauunterschiede zwischen Gehsteig- und Fahrbahnbereichen entfallen, das Geschwindigkeitsniveau der Fahrzeuge wird gesenkt. Damit soll auch FußgängerInnen das Queren an allen Stellen leicht ermöglicht werden. Die Bauarbeiten für die Begegnungszone werden voraussichtlich im Jahr 2019 begonnen.

(IKM/04.06.2018)