27.06.2023

Klimaministerin Gewessler besuchte Pionierstadt Innsbruck

Klimaministerin Gewessler besuchte Pionierstadt Innsbruck
v.r.n.l.: Magistratsdirektorin Gabriele Herlitschka, Umwelt- und Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl, IIG-Nachhaltigkeitsbeauftragte Leandra Jänicke, Thomas Zajc (Büroleiter Magistratsdirektion), Bundesministerin Leonore Gewessler, Bürgermeister Georg Willi, Jasmin Kompatscher (Büroleiterin Bürgermeisterbüro), IIG-Chef Franz Danler, Jaqueline Matijevic (Sektion III, BMK), Katrin Bolovich (Sektion III, BMK) © IKM/ Arakelian/Brandstätter

Stadt stellte Initiativen auf dem Weg zur Klimaneutralität vor

Insgesamt haben zehn österreichische Städte mit mindestens 50.000 EinwohnerInnen im Zuge der ersten Ausschreibung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) den Zuschlag als sogenannte Pionierstadt im Rahmen der „Mission klimaneutrale Stadt“ erhalten: Wien, Graz, Klagenfurt, Villach, St. Pölten, Linz, Salzburg, Dornbirn, Wiener Neustadt und eben auch Innsbruck. Gemeinsam mit dem Klimaschutzministerium (BMK) werden Städte über diese Förderung auf ihrem Weg zur Klimaneutralität unterstützt.

Der Pionierstadt Innsbruck stattete Leonore Gewessler, BA, Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie am Mittwoch, 26. Juli 2023, einen Besuch ab und überzeugte sich selbst von den städtischen Initiativen auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt.

„Städte spielen eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung der Klimakrise. Ich freue mich, dass Innsbruck als Pionierstadt eine Vorbildrolle einnimmt und engagiert Projekte umsetzt, wie ich mich bei meinem Besuch überzeugen konnte. Klimaneutrale Stadtquartiere sind fit für die Zukunft und bieten für alle Menschen ein lebenswertes und sicheres Umfeld“, erklärt Bundesministerin Leonore Gewessler.

Gemeinsam mit Bürgermeister Georg Willi, Magistratsdirektorin Mag.a Gabriele Herlitschka, MSc sowie Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl besuchte die Bundesministerin nach ihrer Ankunft am Bahnhof Innsbruck den Eichhof in Pradl. Auf dem Areal der städtischen Wohnanlage, die ab 1941 für sogenannte AussiedlerInnen aus Südtirol errichtet wurde, werden in mehreren Baustufen insgesamt 530 Wohneinheiten – teils im Neubau im Passivhausstandard, teils im verbleibenden Bestand – geschaffen. Erst vergangenen Montag, 24. Juli 2023, wurden 32 qualitativ und energetisch hochwertige Neubauwohnungen an die MieterInnen übergeben.

Anschließend ging es mit der Straßenbahn weiter zur Stadtbibliothek,in der über die weiteren Schritte Innsbrucks im Rahmen der Pionierstadt berichtet wurde. „Die Teilnahme Innsbrucks als Pionierstadt an der „Mission klimaneutrale Stadt“ wird den Weg, den Innsbruck bereits mit etlichen Projekten – wie Stadtklimaanalyse, klimafitte Platzgestatungen u.a. – eingeschlagen hat, weiter beschleunigen“, führt die zuständige Umwelt- und Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl aus.

„Mit Fördermitteln von bis zu zwei Millionen Euro, die jede Pionierstadt erhält, können wir zum Beispiel die personellen Ressourcen auf- und ausbauen, um diese und andere Projekte gezielt und zeitnah umzusetzen“, betont Bürgermeister Georg Willi und führt weiter aus: „Der Weg Richtung Klimaneutralität ist in Hinblick auf die Klimakrise und die aktuelle Energiekrise alternativlos und wir wollen jede dafür vorhandene Ressource nutzen.“

„Wir sind stolz, eine der Pionierstädte für Klimaneutralität in Österreich zu sein. Den kommenden Aufgaben wollen wir mit großem Engagement entgegen treten und auf den intensiven Austausch mit den anderen Pionierstädten freuen wir uns. Dadurch werden wir die notwendigen Ziele noch effizienter verfolgen können“, hebt Magistratsdirektorin Gabriele Herlitschka hervor.

Klimaneutrale Mission
Mit der Mission „Klimaneutrale Stadt“ unterstützt das Klimaschutzministerium in Kooperation mit dem Klima- und Energiefonds österreichische Städte dabei, durch Forschung und Entwicklung schneller klimaneutral zu werden. Pionierstädte gehen gemeinsam voran und entwickeln praxistaugliche, klimawirksame Lösungen für die Energie- und Mobilitätswende sowie die Kreislaufwirtschaft, die rasch umgesetzt und verbreitet werden sollen.

Umfassende Forschungsaktivitäten und Begleitmaßnahmen sind Wegbereiter, um die klimafitte Entwicklung der Städte voranzutreiben. Das bedeutet mehr Lebensqualität, Gesundheit, sichere Versorgung und sozialen Zusammenhalt für die StadtbewohnerInnen. Begleitet wird die Mission von der AustriaTech – Gesellschaft des Bundes für technologiepolitische Maßnahmen, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) und dem Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR).

Nähere Infos unter www.klimaneutralestadt.at

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